6 Kommentare

Kommentar von: Axel-Alderon [Besucher] E-Mail
Axel-AlderonEine Freiheit, die mir niemand nehmen kann, ist meine innere Freiheit. Unter meiner inneren Freiheit verstehe ich mein Gefühlsleben und meine Gedanken. Das größte Missverständniss in dieser Zeit ist wohl der, dass andere meine Gefühle verursachen. Dies ist nur bedingt richtig. Wenn es mir gelingt, mich als Schöpfer dieser inneren Welt zu erkennen, dann habe ich eine lebenslange Aufgabe: Diesen Freiheits- bereich aktiv zu gestalten - natürlich in Abstimmung mit meiner äusseren Welt. Dies gelingt, wenn ich den Materialismus ablege und Materie als das Betrachte, was sie ist - Spielwiese. Das Spiel mag weh tun, aber dann sind wir eigentlich schon in der eingeschränkten inneren Welt.
An Hindernissen kann man wachsen. Darum ist die Welt so ungerecht!
Freiheit erreichen wir vor allem über inneres Wachstum. Dieses knüpft an real existierende innere Energiequellen an - die Kraft aus uns selbst. Unser Körper ist über unser Bewusstsein an diesen Energiestrom am engsten angebunden. Deshalb ist dieser unsere 1.Wohnung und an erster Stelle in unserem Leben. Missachtung innerer harmonischer Bedürfnisse zerstört den Körper. Was sind denn sonst die vielen chronischen Krankheiten und Zipperlein. So lehrt uns Natur ihre Gesetze und Harmonie zu achten. Damit ist Natur in sich geschlossen und perfekt und wir werden in die göttliche Selbstständigkeit nur geheilt entlassen. Bis dahin bleiben wir in unseren Abhängigkeiten des Äußeren - der Materie. Ich liebe das Leben. Ich habe einen Körper!
Ich bin dankbar für das Spiel des Lebens. Dieses Leben ist nur ein Schultag für meine Seele!
19.03.13 @ 20:08
Kommentar von: Marc Aurel Jost [Besucher]
***--
Marc Aurel JostZugegebenermaßen war ich mir unsicher den letzten Satz einfach so stehen zu lassen. Die Unterscheidung in männlichen und weiblichen Archetyp ist ein philosophisches Konzept und hat nichts mit Gendermainstreaming zu tun. Der Unterschied zwischen dem gewöhnlichen Kämpfer und dem vollendeten, edlen Krieger ist ein Konzept, das in unserer Kultur leider verloren ging. Es war einmal.
Der Minnegesang des Hochmittelalters und die naiven, unschuldigen und mitfühlenden Wesenszüge eines Parzival oder anderer ritterlicher Idealvorstellungen legen Zeugnis davon ab. Die Unterscheidung der inneren und äußeren Kampfkünste im Taoismus in Taichi und Kungfu sind ein weiteres gutes Beispiel.
Ich habe eine Menge Leute von Freiheit reden hören, vor allem aus dem "liberalen" Lager. Gemeint war Ende immer nur die Freiheit dem eigenen Ego freien Lauf lassen zu dürfen. Man interessiert sich eigentlich einen Scheissdreck um die Freiheit, die wie Frau Luxemburg sagte, immer die Freiheit der anderen ist, sondern einzig für sich selbst. Kommt der andere nicht hinterher, hat er eben Pech gehabt.Diese Einstellung ist von Beginn an die Ursache restriktiver Systeme. Eine Gesellschaft die aus einem Wettstreit egoistischer Interessen besteht benötigt tatsächlich Freiheitsentzug um nicht zu kollabieren.
Die ständige Rechthaberei und das Bekämpfen vermeintlich böser/schlechter Ideen und Gedanken (letztlich Menschen) ist die Art und Weise des rein männlichen Kämpfers, des unnachgiebigen Standpunktverteidigers. Daher benötigt es das weiche, aufnahmebereite und verzeihende Herz um seinem Gegenüber und auch sich selbst Freiheit zugestehen zu können. Nur dieses ist überhaupt an Gemeinsamkeit und Gemeinschaft interessiert.
Ich gebe zu, das männliche Kämpferherz hat diese Welt geformt und wir sehen ja wohin es geführt hat. Wer glaubt diese Form der Selbstverteidigung könne in irgendeiner Form eine bessere Welt erschaffen der irrt. Dafür benötigt es Selbstwahrnehmung und die ist innerlich/weiblich. Ohne sie marschieren wir geradewegs in den nächsten großen Krieg.
10.03.13 @ 21:21
Kommentar von: webmax [Besucher]
***--
webmaxLesens- und bedenkenswert, auch wenn man sich eine Gliederung und vorangestellte These auf Grund der Länge gewünscht hätte.
Wer oder was ermöglicht es dem Autor (und uns) überhaupt, solche Gedanken zu verfassen? Sind wir nicht dadurch,vom Existenzkampf befreit, bereits gegenüber der Mehrzahl der Menschen privilegiert? Und muß ich nicht ein Regelwerk, entstanden aus langjähriger Auseinandersetzung in und mit der Gesellschaft akzepztieren, nur weil dieses z. B. in der Arbeitsteilung uns Freiräume und Vorteile verschafft?
Was waren denn die Ursachen der genannten Revolutionen? Wenn die Ausbeutung Vieler durch Wenige überhand nahm, kam es zu massenhafter Gegenwehr.
Die Entwicklung der Menschheit scheint mir ein Weg von "Trial and Error" zu sein - und wenn man an die Ausbeutung des Planeten und der Menschheit selbst denkt, derzeit mehr "Error". Wer spricht davon noch in 2000 Jahren?
09.03.13 @ 02:05
Kommentar von: SJ [Mitglied] E-Mail
In der Tat bin ich auch der Meinung, dass das Herz des Kriegers durchaus männlich ist! Nichtsdetotrotz konnte ich diesen letzten Satz verzeihen, da der vorhergehende, viel längere und sehr gute Teil, durchaus lesenswert ist!
08.03.13 @ 22:49
Kommentar von: MB [Mitglied] E-Mail
MB@herad, Sie haben glaube ich die Absicht des Autors in seiner Schlussbemerkung falsch interpretiert.

Es geht ihm zu keinem Zeitpunkt um Gender oder ähnliches, stattdessen umschreibt er mit dem Wort "weiblich" schlichtweg seine Intension.

Zudem frage ich mich, wie weit es bei Ihnen selbst mit der Freiheit steht? Sie wollen einem Autor das Schreiben verbieten, weil er nicht Ihrer Meinung ist und bezeichnen den Artikel als Hetze?
Sorry aber dann bewegen Sie sich hier wahrscheinlich eindeutig auf der falschen Website!!!
08.03.13 @ 16:18
Kommentar von: herad [Besucher]
**---
heradauch wenn einigen passagen des beitrages wesentliche irrtümer beherbergeb, so ist der artikel grundsätzlich positiv zu sehen. verzichtbar allerdings ist der letzte satz, der dem autor offenbar mehr weibliche leser- /und zuhörerinnen verschaffen soll. warum bitte schön soll das tapfere und mutige herz des krieger "weiblich" sein ??!!!! einen größeren schwachsinn habe ich selnten gelesen ! das herz des kriegers sind sein mut, seine kraft und seine tapferkeit, seine opferungsbereitschaft und all die schönen und wunderbaren "menschlichen" eigenschaften, die uns menschlich sein oder werden lassen. mit irgend einem verrückten genderwahn haben diese atribute absolut nichts gemein ! man sollte solchen autoren, die angeblich für freiheit und menschlichkeit schreiben aus der schreiber- und lesergemeinschaft schlicht und einfach entfernen. was hier als schlußbmerkung geschrieben wurde dient weder der freiheit noch dem frieden sondern gehört in die kategorie "hetze"!
08.03.13 @ 15:38

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