8 Kommentare

Kommentar von: MB [Mitglied] E-Mail
MB@Zimbo

Was viele aber unterschätzen ist, dass die Bitcoins spätestens ab 2013 extrem deflationär wirken würden.

Auf ein steigendes Warenangebot und steigende Bevölkerung würde immer nur eine kostante Geldmenge treffen, was Bitcoins massiv aufwerten lassen würden.

Durch die bleibende Förderung der Edelmetalle würde die Gold- und Silbermenge dagegen langsam aber stetig erhöhen und damit den deflationären Druck abmildern ohne inflationär zu wirken.
31.05.13 @ 11:20
Kommentar von: zimbo [Besucher]
***--
zimboDa BTC ja gerne mit Gold verglichen wird und ich schon viel darüber nachgedacht habe kommt mir bei folgenden Gedanken kein sinnvoller Zusammenhgang.

Meiner Meinung 'krankt' der BTC an folgendem:

Da irgendwann alle BTC 'zur Verfügung' gestellt sein werden, werden auch keine neuen BTC mehr in Umlauf gesetzt werden können.
Bei Gold ist es bis heute möglich, sowohl mal einen Schatz zu finden als auch nach Gold zu schürfen und mit dem Fund seine Schulden zu begleichen.
Dies wird bei BTC irgend wann einmal (ca. 2030) nicht mehr der Fall sein.
Jetzt ist es ja immer so, dass gerade beim Gold der Wert des Goldes nicht lange unterhalb der Förderkosten sein kann,
da es sich dann nicht mehr lohnt neues Gold zu fördern. Minen machen pleite oder schließen vorübergehend. Daraufhin steigt der Goldkurs wieder weil das Zeug nun
mal 'rar' ist und es jeder haben will, bzw. weil die Idioten weiter das jeweils gesetzliche Zahlungsmittel inflationieren.
Dann lohnt sich der Abbau auf einmal wieder. Also eine 'natürliche' Folge der beschissenen Manipulation des Goldes.
Dies gilt für sämtliche Recoucen.
Beim Gold wird mit Leerverkäufen viel manipuliert und zur Not können die Banken auch immer noch Gold liefern. Ihnen gehören zu die Minen.
Sie kommen also immer an Gold welches sie liefern können. Der Dauerhafte Wert bei Gold besteht zum großen Teil darin es finden zu können und sich mit dem Fund
(der Arbeit) entschulden zu können.

Ich will jetzt hier gar nicht auf die Möglichkeit eingehen im Vorfeld (vor der Inflationierung des GZ, gesetliches Zahlungsmittels) Gold /Silber zu akkumulieren um es bei Gelegenheit 'auf den Markt zu werfen'.

Bei BTC wird es sich aber anders verhalten. Wenn irgendwann alle BTC berechnet sein werden, reicht genügend Kaufkraft einmal aus um den Preis
von BTC auf Berg- und Talfahrt zu senden und man hat keine Möglichkeit seine Wunden zu lecken in dem man neue BTC berechnen kann.
Dann bestimmt wieder derjenige was Geld ist welcher genügend davon in Umlauf bringen kann. Und BTC wird das dann nicht sein!

Die Dezantralität des BTC ist genial! Die Teilbarkeit auch.
Ich wünsche mir ein Tool in welchem ich problemlos BTC in einer Datei lagen, diese per USB-Stick an meinen Kumpel geben kann und dieser sie bei sich im Wallet einlesen kann um sie im Netzwerk verifizieren zu lassen.

Meiner Meinung nach ist der Zeitraum viiiel zu kurz gewählt in welchem BTC produziert werden können.

Vielleicht hat einer ein Gutes Argument dagegen. Und nicht nur Polemik!
31.05.13 @ 11:02
Kommentar von: SJ [Mitglied] E-Mail
@Karlie: Probieren Sie mal den Bitcoin-Client Electrum. Das ist eine leichte Variante, die die Blockchain nicht lokal abgleicht, sondern über zur Verfügung stehende Server. Das geht quasi instantan. Der Client ist für alle Plattformen verfügbar, auch für Android auf Phython-Basis. Weireree Vorteil: Sie können ein synchronisiertes Wallet zwischen z.B. Desktop und Mobiltelefon einrichten.
15.05.13 @ 12:13
Kommentar von: Karlie [Besucher] E-Mail
****-
KarlieIch bin nur mit Mobile per GPRS oder manchmal auch etwas höheren Raten im Netz. Manchmal gar nicht. Es dauert immer eine ziemliche Zeit bis die Blöcke abgeglichen sind und das allein verhindert ein 'sofortiges Zahlen'. Wenn ich zudem sehe wie wenige Menschen wirklich mit einem Computer umgehen können dann wird es wohl noch eine ganze Weile dauern bis Otto Normalo überhaupt sowas abstraktes wie eine Kryptowährung als Geld akzeptiert.
Genauso wie Regiogeld für bestimmte Bedürfnisse geschaffen wird so ist auch Bitcoin, Litecoin oder Amazons Coin und wie sie alle sonst noch heissen für einen bestimmten Zweck geeignet; Den Austausch von Werten zwischen bestimmten Gruppen. Sogar jedes Land hat seine Währung haben dass seine wirtschaftliche Potenz widerspiegeln sollte. Eine Währung wie Bitcoin wiederspiegelt nichts. Oder es widerspiegelt gerade den Hype der gerade am laufen ist.

Eine Währung wie Bitcoin wird niemals eine weltweite Akzeptanz erreichen wenn sie nicht physisch verwendbar und nicht mindestens mit einem ideellen Wert verknüpft ist. Da hat der Autor die Achillesferse gefunden.
14.05.13 @ 23:19
Kommentar von: Freemind [Besucher]
****-
FreemindGuter Artikel ! Und möchte ausdrücklich dem Kommentator SJ`s zustimmen! Eine Ergänzung hätte ich noch : Es wird im Artikel so getan als ob es nur ein "entweder-oder" gibt. Warum nicht diversifizieren und neben physischen Assets auch Bitcoins im Portfolio haben?!
14.05.13 @ 22:53
Kommentar von: MB [Mitglied] E-Mail
MBVielen Dank Herr Kolpak und an für sich ist alles im Leben auf Vertrauen und die damit einhergehende Akzeptanz aufgebaut.

Es fängt beim Geld an, geht bei den Edelmetallen weiter und hört bei Partner- und Freundschaft sowie Autokauf und vieles mehr noch lange nicht auf.
14.05.13 @ 18:30
Kommentar von: Hans Kolpak [Besucher] E-Mail
*****
Hans KolpakSowohl Artikel als auch Kommentar finde ich weitreichend und erhellend. Herzlichen Dank!

Der Dreh- und Angelpunkt einer jeden Währung ist die Akzeptanz. Es "kostet" bereits Überzeugungsarbeit, 925iger 10-Euro-Münzen als Wertspeicher UND gesetzliches Zahlungsmittel zu nutzen. Sie behalten ihren inneren Silberwert, während die Baumwolle und das Blech verfallen. An der Supermarktkasse wird sogar die Annahme verweigert, an Tankstellen werden nicht einmal 200- und 500-Euro-Scheine akzeptiert. Der Wert hilft mir nicht weiter, wenn das Zahlungsmittel nicht akzeptiert wird.

So wie durch Öffentlichkeit für ein Thema Druck auf Mächtige aufgebaut wird, so wächst die Akzeptanz für ein Zahlungsmittel allmählich. Der Red Back löst den Green Back auch nicht von heute auf morgen als Leitwährung ab.

Wenn Staaten ihre Macht einbüßen, sind sie auch gezwungen, Parallelwährungen hinzunehmen. Siehe hierzu http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Mark#In_anderen_Staaten

Hans Kolpak
Deutsche ZivilGesellschaft
14.05.13 @ 16:45
Kommentar von: SJ [Mitglied] E-Mail
Erst einmal danke für deinen Meinungs-Artikel :) - ein paar Anmerkungen meinerseits:

1. Ich gebe dir Recht - zum Handeln mit der Cyberwährung Bitcoin benötigt man einen stehenden Internetzugang. Zwar funktioniert es mit bestimmten Clients auch offline - der durchgeführte Handel muss aber anschließend erst online bestätigt werden - erst wenn es diese Bestätigung gab, ist die Überweisung vollständig ("confirmed") und der Besitzer hat gewechselt. In Zeiten der Smartphones und DSL-Standleitungen ist die Infrastruktur dafür bei weitem gegeben. Auch in Akrika gibt es ein vorzügliches Mobiltelefonnetz - man glaubt es nicht, aber viele vermeintliche Buschneger besitzen ein internetfähiges Telefon. Meine Meinung: Abgesehen oder bis zum absoluten, potentiellen Krisenszenario (längerer Stromausfall, Versorgungsnegpässe, Schwarzmarkt, "Zigarettenwährung") ist Bitcoin eine valide Alternative zu den immer mehr inflationierten Zentralbankwährungen. Ich sehe es als mittelfristigen Vermögensmultiplikator, mit der anschließenden Taktik der Umschichtung in werthaltige Assets (was das ist kann man auf dieser Seite ja bestens nachlesen). ;)

2. Bitcoin ist fälschungssicher, das ist in der kryptografischen Architektur so angelegt. Diesem Argumentationspunkt im Artikel muss ich also deutlich widersprechen.

3. Das Geld kann theoretisch verboten werden, allerdings ist dieses Verbot nicht durchsetzbar. Vergleichen kann man es mit dem Verbot von Filesharing; dies ist auch nicht rechtens, wird aber trotzdem gemacht. Da Bitcoin eine verteilte Währung ist, lässt sie sich nicht verbieten. Höchstens der offizielle Handel (Annahme in Läden/Onlineshops und legale Internetbörsen wie z.B. MtGox) könnte verboten werden. Ist dies der Fall wird der Kurs sicher sinken, Handel kann man mit Bitcoin aber trotzdem noch treiben. Ähnlich wie ich dir ein Stück Silber dafür geben würde, dass du mein Bad neu fliest, auch wenn Silber offiziell verboten sein sollte. Der Unterschied besteht lediglich in der physischen bzw. digitalen Form.

4. Wird eine Onlinebörse gehackt - das kam die letzte Zeit ab und zu mal vor - und hält mein sein Bitcoin-"Vermögen" zentral auf nur einer solchen Börse, dann hat man eben Pech gehabt. Das ist aber auch reine Dummheit. Überweist man sein Vermögen jedoch ins eigene "Wallet", kann man sich den Bitcoin auch ausdrucken und in den Safe legen. In einhundert Jahren kann man dann den Code einscannen und hat immer noch ein Bitcoin in der (Computer-)Hand. Selbst wenn der Rechner samt Wallet kaputt geht, kann man diese mit einem Seed jederzeit wieder zum leben erwecken. Dank Blockchain - dem verteilten (nicht zentralen) Gedächtnis dieser Cyberwährung kein Problem.

5. Der Innere Wert: Bitcoin besitzt einen inneren Wert - nämlich die Rechen- und damit impliziten Stromkosten des "Minings". Diese sind aktuell sogar höher als der eigentliche Kurs. Wenn das mal kein innerer Wert ist...

Meine Zusammenfassung: Bitcoin besitzt alle Vorteile von Gold und Silber, außschließlich das Medium hat sich von der physischen Seite auf die virtuelle verlagert. Damit geht der vermeintliche Nachteil einher: Es bedarf einer IT-Infrastruktur. Zündet also die Atombombe in der Atmosphäre und der EM-Schock grillt alle Elektronik sieht man evtl. alt aus. Kennt man seinen Seed, lässt sich auch dies überstehen und das Vermögen kann mit neu funktionierender Infrastruktur wieder neu zum Leben erweckt werden.
Zusätzlicher Vorteil: Die absolute Portablität - das anonyme schweizer Nummernkonto der Neuzeit! Letzens wurde ein Italiener mit 30kg Gold an der Grenze herausgezogen - Pech gehabt. Das kann mit Bitcoin nicht passieren!

Nichtsdestotrotz: Hat man einmal etwas güldenes in der Hand gehalten, kann auch ein digitaler Bitcoin nicht mithalten...
14.05.13 @ 14:25

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